Lebenslanges Lernen und Flexibilität im Beruf

Lebenslanges Lernen und Flexibilität im Beruf

Das lebenslange Lernen wird das Konzept der Zukunft. Noch vor 40 Jahren konnten junge Menschen mit einem Berufsabschluss diesen Job bis zur Pensionierung ausführen, dies gilt heute wohl nicht mehr. Ein junger Mensch sollte mit oder ohne Abschluss damit rechnen, sich ständig fortzubilden und eventuell in andere Berufszweige wechseln zu müssen.

Sich sehr früh zu spezialisieren, ist die Schwäche durch das duale Ausbildungssystem in Deutschland. Wenn man heute ab 45 Jahren arbeitslos wird, kann es enorme Schwierigkeiten bedeuten, einen neuen Job außerhalb seiner Branche zu finden. Die Spezialisierung der Ausbildung nimmt häufig die Flexibilität der Menschen, sich in der ständig verändernden Arbeitswelt zurechtzufinden und neue Chancen zu erkennen.

Heutzutage werden schon im ersten Lebensjahr die Weichen für die Zukunft eines Kindes gestellt. Es gibt einen Wettbewerb der Eltern für die besten Kindergärten, Schulen und Hochschulen. Und die Unterschiede der Bildungssysteme in anderen Ländern sind enorm. Um auf die besten Schulen zu gelangen, müssen Kinder bereits im Alter von fünf Jahren, harte Aufnahmeprüfungen bestehen.
In Deutschland ist wir zwar noch von einem solche Bildungssystem entfernt, aber auch hier hängt der Bildungsabschluss der Kinder und Jugendlichen stark vom Bildungsgrad und dem Einkommen ihrer Eltern ab. Zwischen den einzelnen Regionen, Bundesländern und auch den Bezirken sind hierzulande die Unterschiede im Bildungssystem groß geworden.

Früher war das Risiko den Job zu verlieren oder sich durch große Veränderungen fortbilden zu müssen geringer. In der Zukunft wird jeder selbstverantwortlich mit den Entscheidungen zu seinem beruflichen Werdegang oder auch einen Wechsel konfrontiert sein. So muss der einzelne Mensch stetig neue Entscheidungen für sich selbst treffen.

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